Stefan Aust beim Quedlinburger Bücherfrühling 2017

Eröffnung 17. Quedlinburger Bücherfrühling

Dienstag, den 14. März 2017

19:30 im Palais Salfeldt in Quedlinburg


Stefan Aust

Hitlers erster Feind – Der Kampf des Konrad Heiden

Der Prophet gilt nichts im eigenen Land. Wie sonst ist es zu erklären, dass einer der frühesten Chronisten der nationalsozialistischen Bewegung heute fast völlig vergessen ist? Dabei hielt Thomas Mann seine 1936 erschienene Hitler-Biographie für ein „Dokument ersten Ranges“, das „bleiben wird“ und Forschern noch lange „zum Studium des Unfasslichen“ dienen werde.

Konrad Heiden ist Student, gerade Anfang Zwanzig, als er 1921 Adolf Hitler zum ersten Mal in einem verräucherten Münchner Bierkeller reden hört. „Anfangs habe er Hitler für ziemlich dumm gehalten und sich gewundert, warum der Mann so einen großen Erfolg hatte... 'Erst nach und nach brachte mich die Wirkung seiner Reden dazu, hinter all dem Unsinn eine beispiellose politische Gerissenheit zu erkennen.'“

Der junge Sozialdemokrat hat sein Lebensthema gefunden. Er arbeitet zunächst als Hilfsjournalist, später als fester Angestellter für die angesehene „Frankfurter Zeitung“ und widmet den überwiegenden Teil seiner Arbeit dem Engagement gegen das Erstarken der NSDAP und den Aufstieg Adolf Hitlers. 1932 erscheint im Rowohlt Verlag seine „Geschichte des Nationalsozialismus“, die nach der Machtübernahme sofort verboten wird. Was er bereits während der Weimarer Republik in unzähligen Artikeln, Reportagen und Essays beschrieben und analysiert hat, charakterisiert er darin zusammenfassend: „Marsch ohne Ziel, Taumel ohne Rausch, Glauben ohne Gott und selbst in seinem Blutdurst ohne Genuss.“

Stefan Aust porträtiert in einer Art Doppelbiographie Adolf Hitler und seinen Feind der ersten Stunde Konrad Heiden. Auf diese Weise verstärkt er Heidens Leistung, genau zu beobachten, kühl zu analysieren und das Kommende vorauszusehen. Dass Aust damit zu einer Zeit an Heiden erinnert, in der es politisch wieder äußerst hitzig zugeht, ist ein weiteres Verdienst und macht die Lektüre seines Buches für uns um so spannender.

Karten sind im Vorverkauf für 15.- in der Buchhandlung Gebecke erhältlich Tel. 03946 2698 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ( an der Abendkasse 18.- )

 

 

Axel Hacke

Das kolumnistische Manifest
Das Beste aus 1001 Kolumnen

Mittwoch 6. April um 19Uhr30 2016 im Palais Salfeldt Eintritt 15.- Karten im Vorverkauf unter 03946 2698

Seit 25 Jahren schreibt Axel Hacke für das Magazin der Süddeutschen Zeitung, vom berühmten „Kleinen Erziehungsberater“ über „Das Beste aus meinem Leben“ zu „Das Beste aus aller Welt“. Tausend Texte sind so entstanden, Axel Hacke ist mit ihnen zum beliebtesten deutschen Kolumnisten geworden. „Die deutsche Presse ohne die Kolumne von Axel Hacke, das wäre wie Fernsehen ohne Thomas Gottschalk oder Boxen ohne Muhammad Ali, undenkbar eigentlich“, schrieb Harald Martenstein im Zeit-Magazin. Im „Kolumnistischen Manifest“ hat Hacke bekannte und unbekannte Texte versammelt, geordnet und kommentiert, nun liest er und erzählt von seiner Arbeit, und es wird sein, wie es immer war und in der Augsburger Allgemeinen hieß: „Betritt er die Bühne, wird gelacht.“

„Der Popstar unter den deutschen Kolumnisten“ Hannoversche Allgemeine Zeitung
„Deutschlands beliebtester Kolumnist“ Der Tagesspiegel
„Der Kolumnen-König“ Braunschweiger Zeitung
„Der Beste unter den deutschen Kolumnisten“ Hessisch-Niedersächsische Allgemeine

Axel Hacke wurde 1956 in Braunschweig geboren und lebt heute als Schriftsteller und Journalist in München. Von 1981 bis 2000 arbeitete er als Reporter und "Streiflicht"-Autor bei der "Süddeutschen Zeitung", für deren Magazin er bis heute unter dem Titel "Das Beste aus aller Welt" seit Jahren eine viel gelesene Alltagskolumne schreibt. Seine journalistische Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet: Joseph-Roth-Preis (1987), Egon-Erwin-Kisch-Preis (1987 und 1990) und Theodor-Wolff-Preis (1990). Hackes Bücher, zu denen mehrere Bestseller ("Der kleine Erziehungsberater", "Der kleine König Dezember") gehören, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

 

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Marc Mielzarjewicz
Lost Places Harz
Mit Textbeiträgen von Sabine Ullrich
160 S.,  19.95
ISBN 978-3-95462-010-4Titelbild

Erneut begibt sich Marc Mielzarjewicz auf die Spur verlassener und verfallener Gebäude, diesmal quer durch den Harz jenseits der Touristenströme. Heilstätten, Sanatorien, Industrieanlagen, verfallene Schlösser und Bahnhöfe, Eisenhütten und Ferienheime geraten dabei in seinen unverwechselbaren Fokus. Wie schon in den Bänden zuvor entdeckt der Fotograf die reizvollen Details fernab der Totale. Sein einzigartiges Spiel mit Licht, Schatten und Formen sowie sein archäologischer Blick machen auch diesen fünften Band zu einem außergewöhnlichen Betrachtungserlebnis. In prägnanten Texten stellt Sabine Ulrich die fotografierten Objekte vor.

Der Fotograf
Marc Mielzarjewicz, geb. 1971 in Halle, Studium der Wirtschaftswissenschaften. Fotografiert seit Mitte der 80er Jahre mit Schwerpunkt Architektur- und Detailfotografie, marode (Industrie-)Architektur, Ausstellungen zum Thema Industrieromantik (www.marodes.de). Er lebt heute in Halle und arbeitet in Leipzig.

Die Autorin
Sabine Ullrich, geb. 1966, Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Neueren Deutschen Literatur an der LMU München. Lebt und arbeitet in Magdeburg. Zahlreiche Veröffentlichungen über Architektur und lokalgeschichtliche Themen.

 

Herbert & Herbert kommen. Polizeiruf in Quedlinburg!

Jeacki Schwarz und Wolfgang Winkler plaudern aus ihrem Buch "Mit dir möchte ich nicht verheiratet sein" Am 14.März um 19Uhr30 im Palais Salfeldt im Kornmarkt 6 in Quedlinburg

Sind sie ein Dreamteam? Sind sie Konkurrenten? Sind sie Freunde? Zunächst einmal sind sie zwei gestandene Schauspieler, jeder mit einer langen Liste schöner und wichtiger Rollen und einem Leben »vor dem Polizeiruf«. Seit 1996 bilden Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler das Kommissar-Duo Schmücke & Schneider. Wer den Spaß am freundlich-frozeligen Umgang der beiden schätzt, kommt voll und ganz auf seine Kosten, wenn »Jaecki« über »Wolfgang« und umgekehrt auspackt, wenn sie auf die Höhe- und Tiefpunkte ihrer Zusammenarbeit blicken, wenn es um Episoden vor und hinter der Kamera geht, wenn sie über die Zipperlein zweier älterer Herren reden, wenn sie Pläne schmieden ... und ihrer Verabschiedung aus der Polizeilaufbahn gelassen entgegenblicken.

»50 Polizeirufe, 2 Herberts und jede Menge Erinnerungen! Informatives Nachschlagewerk, liebevolle Fan-Verbeugung und private Plaudereiensammlung – so ein wunderbares Geschenk bekommen nicht viele TV-Kommissare zum Abschied!« (Oliver Kalkofe, Satiriker und Schauspieler)

Leo Rosenthal Fotografien von 1926-1933

Menschen vor Gericht - zur Zeit der Weimarer Republik war das für die Presse ein besonders ergiebiges Thema. Politische Prozesse, in die ab Ende des Jahrzehnts immer häufiger Nazi-Größen und -Mitläufer verwickelt waren, spektakuläre Mordfälle oder Kunstfälschungen mit Prominenz im Zeugenstand, die zunehmende Kleinkriminalität als Folge von Arbeitslosigkeit und Inflation beschäftigten Richter und Öffentlichkeit gleichermaßen.
Leo Rosenthal (1884-1969) war Jurist und arbeitete anfangs als Gerichtsreporter für links stehende Berliner Zeitungen, bevor er zur Kamera griff und atmosphärisch dichte Aufnahmen von den Aufsehen
erregenden, aber auch weniger sensationellen Prozes sen seiner Zeit lieferte. Als Chronist der Weimarer Republik und Kollege des heute weitaus bekannteren Erich Salomon ist er noch zu entdecken. Anders als Salomon entkam er dem Holocaust, emigrierte in die USA und begann dort eine zweite Karriere als Photograph bei den United Nations in New York. Leo Rosenthals Gerichtsphotographien aus der Weimarer Zeit stellt die Landesbildstelle Berlin, die diese Aufnahmen 1968 erwarb, erstmals in einer reich bebilderten Publikation vor.
Preis: 29.80 erschienen bei Schirmer Mosel

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

der Weihnachtsbaum steht noch in voller Pracht, die Nadeln fallen erst später herunter. Die besinnlichen Tage sind vorbei – sehr kurz und viel zu schnell vergangen. Im Rückblick auf das Jahr ist positiv festzustellen, daß es uns trotz der übergroßen Konkurrenz im Welt-Weiten-Netz gelungen scheint, weiterhin eine Buchhandlung zu bleiben. Was im Besonderen ein gutes, altes Ladengeschäft am Leben hält. Unser Dank gilt unseren Kunden, die dieses noch möglich machen. Nicht gerade eine Alltäglichkeit in der heutigen Zeit! Ein großes „Hut ab“ hierfür.

Was uns weiter in schöner Erinnerung bleibt ( hoffentlich auch noch ein paar Mal erfreuen wird ), sind die beiden Theaterproduktionen unseres Hauses, welche im zurückliegendem Jahr die Zuschauer erfreuten. Als kleinen Jahresendgruß haben wir zwei Bildergalerien als Nachklang und Vorfreude in das Netz gestellt. ( Ein Großer Dank an die Fotografen Elisabeth Rawald und Wolfgang Schlegel ). Schauen Sie sich die wunderbaren Szenenfotos an – Sie werden Ihre Freude mit Sicherheit haben.

„Ein ganz gewöhnlicher Jude“ von Charles Lewinsky

Jens Tramsen als Emanuel Goldfarb

„Die paar leuchtenden Jahre“ Ein Mascha Kaléko Abend

Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins Neue Jahr, Gesundheit und einen glücklichen Start in ein erfolgreiches 2012.

Bleiben Sie uns treu (wenn mir Guido Knopp dieses Zitat erlaubt) Es grüßt auf das Herzlichste

Ihr Jens Jürgens

"Die paar leuchtenden Jahre" Ein Mascha Kaléko Abend

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

schon traditionell findet in den hinteren Räumlichkeiten unserer Buchhandlung zur Vorweihnachtszeit eine Veranstaltungsreihe statt. Diesmal etwas ganz Besonderes, weshalb ich mich sehr freuen würde, wenn möglichs kein Platz mehr frei bleibt. Hiermit lade ich herzlichst ein, sich Susanne Rösch als Mascha Kaléko nicht entgehen zu lassen!

Susanne Rösch als Mascha Kaléko  
  Eine schöne Adventszeit wünscht Ihre 
  Buchhandlung Gebecke

Uraufführung

Die paar leuchtenden Jahre -Ein Mascha Kaléko Abend-

Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung

Premiere war am Dienstag, den 6. Dezember 2011 um 19:30 in der Buchhandlung Gebecke, Pölkenstraße weitere Vorstellungen: Di. 13.12.
sowie am Dienstag, den 20. Dezember – jeweils um 19:30

Eine Bestsellerautorin der frühen 30er Jahre ist sie gewesen, in der Poesie das weibliche Gesicht der Neuen Sachlichkeit – jedoch nicht so berühmt wie Tucholsky oder Kästner, mit der man sie verglich. Mascha Kaléko ist die „Bänkelsängerin der Moderne“. Sie dichtete ihr Leben, und sie lebte ihre Dichtung. Reich-Ranicki schrieb: „Ihre Heiterkeit ist munter, aber ernst und elegisch, ihre Schwermut in der Regel ganz leicht, sogar keck und scherzhaft.“ Thomas Mann sprach von „aufgeräumter Melancholie“ Pfiffige Ironie gepaart mit Spotlust und Ernüchterung haftet jenen Texten an. ( „Was man nicht verstehen kann, das hört sich leicht nach Dichtung an.“ )
Ein Abend der die Person Mascha Kaléko mit ihrem entwaffnenden Reiz des authentischem wieder gibt. In der Hauptrolle ist Susanne Rösch, vom hiesigen Theater, zu erleben, die unter der Konzeption und Inszenierung von Jens Jürgens als „Nachtschattengewächs mit Morgenstörungen“ eine Künstlerin zeigt, die sich zur Heimat die Liebe erkor, da sie nie eine andere Heimat für sich finden konnte.

Bildergalerie der Prominenten

Endlich! Nun ist sie also fertig, die Galerie der Porträts die ich in den letzten 15 Jahren aufgenommen habe. Besser gesagt: Sie ist am Wachsen. Jeden Tag ein bißchen mehr.

Klicken Sie hier! Da geht es zur Galerie.

Asterix, Obelix & Co im Quedlinburger Brühlpark

Zum 8. Mal verwandelte sich der Brühl in Quedlinburg zur Mitte des Jahres in einen Park voller Attraktionen der Kunst, Kultur, des Theaters und anderer Dinge.

Für die „anderen Dinge“ sind wir, eine Gruppe von Enthusiasten, bisweilen zuständig. So auch an diesem 4. Juni. Aus Anlaß der 50 jährigen! Städtepartnerschaft zwischen … und Quedlinburg verwandelte sich der städtische Park in ein Kunstfest ganz im Zeichen Frankreichs. Und was gehört zu den Franzosen, wie der Dom zu Kölle? – natürlich die Gallier. Vielmehr ein kleines aufmüpfiges Dorf in der Bretagne, das sich erfolgreich gegen die römische Okkupation wehrt. Da hat Caesar wenig zu lachen; ganz zu Schweigen von den schlichten Römern. So etablierten wir uns nun in einem gallischen Dorf, versuchten den Comicfiguren Gestalt zu geben, wobei wir der Überzeichnung der Vorlage eine gewisse Normalität verliehen. Da durften dann auch die römischen Eindringlinge an der schlemmenden Tafel Platz finden. Uns sei es gestattet die Geschichte für ein paar Stunden umzuschreiben. Für die Kinder war es ein großer Spaß einmal die „echten“ Gallier in ihrer Größe und Kraft, dank des Zaubertranks, zu bestaunen, den Hinkelstein zu heben, sich Flügel aufzusetzen um Asterix zu gleichen oder dem beim Gesang des Barden denselben am den Baum zu knebeln.

Hier geht es zu den Bildern unserer Aktion

In Ihren Rollen gingen auf: Asterix – Leo Lehmann, Obelix – Rigo Witruk, Mirakulix – Christian Sack, Majestix – Matthias Krotzek, Troubadix – Jens Jürgens, Verleihnix – Mirko Glimm, Gutemiene – Sandy Rohdenstein, Falbala – Beate Weiß, Jelowsabmarine - Babett Stöcklein, Gibtermine - Rosemarie Jasper

Und als Römer:, Darmverschluß – Daniel Kanschat, Julius Caesar – Stefan Pingel

Es war ein wunderbarer Tag und wir freuen uns beim Teutatix alle schon auf das kommende Jahr. Dann in gleicher Umgebung mit anderem Thema aber einer neuen Aktion. Lassen Sie sich Überraschen.

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