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	<title>Antiquariat Gebecke</title>
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	<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 10:50:49 +0000</pubDate>
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		<title>Die paar Leuchtenden Jahre - ein Mascha Kaléko Abend</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Theaterproduktionen]]></category>

		<category><![CDATA[sonstige Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Theater in der Buchhanndlung Gebecke
URAUFFÜHRUNG
Die paar leuchtenden Jahre
-ein Mascha Kaléko Abend-Premiere am Dienstag, den 6. Dezember 2011
um 19:30 in der Buchhandlung Gebecke, Pölkenstraße 3 Quedlinburg
weitere Vorstellungen: Do. 8.12., Di. 13.12.
sowie am Dienstag, den 20. Dezember – jeweils um 19:30
Susanne Rösch Photo: J.Jürgens
MZ-Artikel von Rita Kunze
Szenenbilder des Photographen Wolfgang Schlegel / Hausneindorf
Eine Bestsellerautorin der frühen 30er Jahre ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Theater in der Buchhanndlung Gebecke<br />
URAUFFÜHRUNG<br />
Die paar leuchtenden Jahre<br />
-ein Mascha Kaléko Abend-Premiere am Dienstag, den 6. Dezember 2011<br />
um 19:30 in der Buchhandlung Gebecke, Pölkenstraße 3 Quedlinburg<br />
weitere Vorstellungen: Do. 8.12., Di. 13.12.<br />
sowie am Dienstag, den 20. Dezember – jeweils um 19:30</h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-413" title="susanne-roesch11" src="http://antiquariat-gebecke.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/susanne-roesch11-189x300.jpg" alt="susanne-roesch11" width="189" height="300" />Susanne Rösch Photo: J.Jürgens</p>
<p><a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1321007843073">MZ-Artikel</a> von Rita Kunze</p>
<p><a href="http://www.gebecke.com/joomla/index.php?option=com_joomgallery&amp;func=viewcategory&amp;catid=11&amp;Itemid=78">Szenenbilder</a> des Photographen Wolfgang Schlegel / Hausneindorf</p>
<p>Eine Bestsellerautorin der frühen 30er Jahre ist sie gewesen, in der<br />
Poesie das weibliche Gesicht der Neuen Sachlichkeit – jedoch nicht so<br />
berühmt wie Tucholsky oder Kästner, mit der man sie verglich. Mascha<br />
Kaléko ist die „Bänkelsängerin der Moderne“. Sie dichtete ihr Leben, und<br />
sie lebte ihre Dichtung. Reich-Ranicki schrieb: „Ihre Heiterkeit ist<br />
munter, aber ernst und elegisch, ihre Schwermut in der Regel ganz leicht,<br />
sogar keck und scherzhaft.“ Thomas Mann sprach von „aufgeräumter<br />
Melancholie“ Pfiffige Ironie gepaart mit Spotlust und Ernüchterung haftet<br />
jenen Texten an. ( „Was man nicht verstehen kann, das hört sich leicht<br />
nach Dichtung an.“ )<br />
Ein Abend der die Person Mascha Kaléko mit ihrem entwaffnenden Reiz des<br />
authentischem wieder gibt. In der Hauptrolle ist Susanne Rösch, vom<br />
hiesigen Theater, zu erleben, die unter der Konzeption und Inszenierung<br />
von Jens Jürgens als „Nachtschattengewächs mit Morgenstörungen“ eine<br />
Künstlerin zeigt, die sich zur Heimat die Liebe erkor, da sie nie eine<br />
andere Heimat für sich finden konnte.</p>
<p>Regie/Bühne : Jens Jürgens<br />
Mascha Kaléko : Susanne Rösch<br />
Saul Kaléko/Kellner/Junger Mann: altern. Besetzung<br />
Musik/Komposition : Joachim Kielpinski<br />
Inspizientin/Kostüm : Beate Weiß<br />
An der Technik : Anton L. Barrera</p>
<p>Dank an:<br />
Nordharzer Städtebundtheater, Antikladen Treff ,<br />
Theaterverein Quedlinburg, M&amp;G Augenoptik</p>
<p>Karten für 12 €, erm. 8€ gibt es in der Buchhandlung Gebecke</p>
<p>Die Platzkapazität ist begrenzt, weshalb um Reservierungen gebeten wird.</p>
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		<title>&#8220;Kabale und Liebe&#8221; von Friedrich Schiller</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 15:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Antiquarische Bücher]]></category>

		<category><![CDATA[Theaterrezensionen v. Theodor Einspruch]]></category>

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		<description><![CDATA[ Keine Liebe ohne Leiden
Das Theater ist „Unverzichtbar“ so das zugespitzte Motto der neuen Spielzeit am Nordharzer Städtebundtheater, was zu der Eröffnung der Schauspielsaison am 8. Oktober 2011 in Quedlinburg mit Schillers „Kabale und Liebe“ einmal mehr deutlich wurde. Eine sehr neue Sichtweise auf dieses klassische Drama führt hinweg vom Standesdünkel hinein in einen Strudel des Möglichen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <span style="font-size: medium;"><strong>Keine Liebe ohne Leiden</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Das Theater ist „Unverzichtbar“ so das zugespitzte Motto der neuen Spielzeit am Nordharzer Städtebundtheater, was zu der Eröffnung der Schauspielsaison am 8. Oktober 2011 in Quedlinburg mit Schillers „Kabale und Liebe“ einmal mehr deutlich wurde. Eine sehr neue Sichtweise auf dieses klassische Drama führt hinweg vom Standesdünkel hinein in einen Strudel des Möglichen, und vor allem des Unmöglichen der Liebe. Ein zeitloses Wirrwarr. Das Ende ist bekannt und giftet in leuchtender Limonade mit dahingerafften Protagonisten. Der Weg zu diesem traurigen Ziel bleibt derselbe. Einzig die Intentionen der handelnden Personen werden anders ausgelotet, in einer frischen Radikalität, die sich im goldummantelten Käfig der Interpretation vorangegangener Generationen entledigt und damit im Heute wurzelt. Hannes Hametner inszeniert seinen Schiller nicht etwa als Ränkespiel mit tödlichem Ausgang sondern als Tragödie des bewussten Untergangs. Ein jeder weiß eigentlich schon, wohin der Weg führen wird, doch man wehrt sich tüchtig in der Sandwüste der Verlogenheit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Musikus Miller ( Arnold Hofheinz ) spielt sich erst einmal ordentlich warm, als abgehalfterter Alleinunterhalter, um dann ab und an im Schwäbschen/Hessischen Gebabbel die Töne nur unzureichend zu treffen. Dann tritt Susanne Rösch als Tochter Luise in Erscheinung. Und sofort geschieht, was selten ist: man hofft und leidet mit der Hauptperson. In mädchenhafte Unschuld gekleidet zeigt sie die Wallungen aufblühenden Erwachsenenseins. Was Ferdinand ( Jörg Vogel ) für sich weitgehend zu nutzen weiß. Etwas konturenarm mimt er einen rebellierenden Jüngling, der im Grunde nur eine Miniaturausgabe seines Vaters, des Präsidenten, ist und die Sprossen der Karriereleiter willentlich zertritt. Benedikt Florian Schörnig beweist als eine Berlusconiehafte Schaumgeburt eines machtbewussten Politikers eine ungeheure Präsenz. Trotz der aufgesetzten, moorleichenen Maskerade ( Ausstattung Susanne Bachmann ), die auch Miller und Sekretär Wurm tragen. Als rückgratloser, protokollierender Intriganten mit Klaus Kinski Antlitz gefällt Markus Mannig, allerdings würde man ihm ein bisschen mehr Offensive gönnen. In den paradiesisch anmutenden Videosequenzen von Jörg Heber zeigen sich dann monochrom die erotischen Träume von Luise. Es ist ein schwarz- weiß Denken. Untermalt von der melancholischen Musik von Jürgen Grözinger flattert auch schon mal die Bibel über die Bühne. Aber es geht nicht nur um Karikatur. Mitnichten. Das Drama braucht seinen Mittelpunkt. Das ist Lady Milford. Was Illi Oehlmann und Julia Siebenschuh als Kammerzofe Sophie – eine kleine, aber eindrucksvolle Rolle - dem Zuschauer bieten, ist pures Vergnügen. Da ist ein weißes Band zwischen beiden, und Konventionen sowie Prüderien heben sich auf. Eine dominante Sophie mit der Strenge des 19. Jahrhundert ausgestattet und die Lady samt wedelndem Pfauenschwanz, katzenhaft und schnurrend an den straffen Körper des Ferdinand sich werfend, vertreiben eine gewisse Länge, die dem Text manchmal anhaftet. Da will jemand nicht mehr nur als Favoritin benutzt werden sondern auch einmal so etwas wie Liebe leben, obwohl sie genau weiß, dass es keine ist. Es geht um gelebte Erotik und um Macht. Um beides geht es auch Ferdinand Luise gegenüber, der noch nicht bemerken will, dass sein Vater eigentlich nur aus Liebe handelt - dem eigentlichen Thema. Doch jeder handelt mehr aus Eigenliebe. Liebe verlangt aber nicht sondern gibt nur. Jedoch, allen voran die Väter; gerade sie verlangen. Die Katastrophe ist vorprogrammiert. Die Falle wird ausgerollt. Zwar gibt es noch süße Spielchen, aber das ist Kindergeburtstag. Statt dessen führt alles geradewegs in die Depression Luises. „Wenn&#8217;s so recht schwarz wird um mich herum, hab&#8217; ich meine besten Besuche.“ Die Träume werden in ein Negativ gesetzt. Eine vorgeahnte Verpuppung zur Mumie mit dem Heil im Jenseits.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Ein bisschen mehr Humor würde dem Stück nicht schlecht zu Gesicht stehen. Ein Hofmarschall von Kalb hätte sicherlich die Melancholie etwas brechen können. Nur warum? Es gewinnt ja niemand. Alle verlieren. Dies tritt am offensichtlichsten am Ende des vierten Aktes zu Tage. Lady Milford und Luise Millerin allein. Ein wahrer Höhepunkt des Abends. Eine zu allem bereite, kluge Dame entblößt ihr Innerstes im Angesicht der sich zur Heiligen aufschwingenden, die Welt nicht begreifenden Jungfrau.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Am Ende fällt alles in sich zusammen und es bleibt nur noch ein Rudiment des vorherigen Scheins. Die blendende Jugend, der rebellierende Stolz Ferdinands münden in einer sich gemein machenden Geste.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Der Wunsch des Regisseurs, dass die Schüler, die zahlreich an diesem Abend im Publikum saßen, sagen: „Das ist unser Stück“ und die Generation der Lehrer meint: „ Das ist nicht unser Schiller“ ist so nicht aufgegangen, denn a<span style="text-decoration: none;">lle</span> haben lang applaudiert. Zu Recht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">von Theodor Einspruch</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Theater im Wipertihof</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 10:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Theaterproduktionen]]></category>

		<category><![CDATA[sonstige Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
manche Projekte verfolgt man sehr lange. Ein Solches war das Theaterstück „Ein ganz gewöhnlicher Jude“ von Charles Lewinsky, was wir im April und Mai in Quedlinburg und Halberstadt aufführten. Die Reaktionen zeigten uns aber, daß wir zu Recht an diese Herzensangelegenheit Jahrelang festgehalten haben. Seinen Überzeugungen sollte man doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">manche Projekte verfolgt man sehr lange. Ein Solches war das Theaterstück „Ein ganz gewöhnlicher Jude“ von Charles Lewinsky, was wir im April und Mai in Quedlinburg und Halberstadt aufführten. Die Reaktionen zeigten uns aber, daß wir zu Recht an diese Herzensangelegenheit Jahrelang festgehalten haben. Seinen Überzeugungen sollte man doch des Öfteren folgen!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In der Hauptrolle war Jens Tramsen zu sehen. Die Regie führte Jens Jürgens.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1300342779231"><span style="font-size: x-small;">Die Rezension aus der Mitteldeutschen Zeitung</span></a></span></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: small;"><a href="https://picasaweb.google.com/rowaldofoto/EinGanzGewohnlicherJudeAuswahl?authkey=Gv1sRgCOSZp6eV1fjswAE&amp;feat=directlink"><span style="font-size: x-small;">Die wundererbaren Szenenfotos von Elisabeth Rawald finden Sie hier</span></a><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 0cm;">Nächste Vorstellungen sind am Mittwoch, den 6. April, Samstag, den 9. April, Gründonnerstag, den 21. April jeweils um 19Uhr30 und Ostermontag um 18Uhr Im Wiprtihof in Quedlinburg, Wipertistraße 1 03946 Quedlinburg</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 0cm;">Weitere Vorstellungen sind u.a. auch in Halberstadt in der Klaus - Synagoge im Mai  /  Karten können Sie selbstverständlich über uns bestellen. 12€ und erm. 10€ ( Gruppen ab zehn Leute 8€ )</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: xx-small;">Zum Inhalt</span></span></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: xx-small;"><span style="font-size: x-small;">Der Journalist Emanuel Goldfarb hat einen Brief bekommen. Von einem Sozialkundelehrer, der um </span><span style="font-size: x-small;">den Besuch eines &#8220;Mitglieds der jüdischen Religionsgemeinschaft&#8221; bittet,  um ihn seinen Schülern </span><span style="font-size: x-small;">vorzustellen und der mit einem “herzlichen  Shalom” grüßt. Für Goldfarb wird dieser unbeholfene </span><span style="font-size: x-small;">Lehrer, zu  einem imaginierten Popanz, den er sich im Laufe des Stückes ironisch bis zynisch zur </span><span style="font-size: x-small;">Brust nimmt, auf den er all seine Wut ablädt, den  Unmut über Unverstandensein, zerbrochenes </span><span style="font-size: x-small;">Selbstverständnis und falsche Toleranz. Politisch unkorrekt, humorvoll und emotional bilanziert er sein </span><span style="font-size: x-small;">Leben. Der Schauspieler Jens Tramsen, bekannt u.a. durch das Nordharzer Städtebundtheater, </span><span style="font-size: x-small;">wird unter der Regie von Jens Jürgens als der in Deutschland lebende Jude Goldfarb in diesem </span><span style="font-size: x-small;">Kammerstück zu sehen sein, der auf amüsante und bissige Weise sich als Nachgeborener mit der </span><span style="font-size: x-small;">Frage seines Lebens auseinandersetzt: „Kann man als Jude überhaupt heute in Deutschland leben?“ </span><span style="font-size: x-small;">Hin und hergerissen zwischen zwei Welten, bewegt ihn der gleiche Wunsch, den auch viele seiner </span><span style="font-size: x-small;">nichtjüdischen Landsleute hegen, die unliebsame Vergangenheit endlich, endlich einmal hinter sich </span><span style="font-size: x-small;">zu lassen und ein ganz gewöhnliches Leben zu führen. Wie geht man als Nachgeborener mit einer </span><span style="font-size: x-small;">schweren Vergangenheit um ? Was bedeutet es für einen Menschen in zwei Welten zu leben, zwei Kulturen? </span><span style="font-size: x-small;">Wie weit kann man seine Vergangenheit und seine Herkunft ablegen, um sich einer Mehrheit anzupassen? </span><span style="font-size: x-small;">Ein erfrischender Soloabend über den Alltag eines Deutschen, der sich fremd fühlt im eigenen Land. </span><span style="font-size: x-small;">Der anders ist als die anderen. Und der sich doch immer wieder nur eines wünscht: Einfach nur </span><span style="font-size: x-small;">dazuzugehören. Eine provokative Auseinandersetzung mit dem Thema „ Juden in Deutschland “, </span><span style="font-size: x-small;">das sich auf unsentimentale Weise diesem schwierigen Kapitel deutscher Geschichte nähert.</span></span></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
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		</item>
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		<title>Aitmatow bei Gebecke</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 15:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachtslesung im Advent
Am Freitag, dem 10.Dezember um 19Uhr30 liest Illi Oehlmann den anrührenden Text von Tschingis Aitmatow &#8220;Der Junge und das Meer&#8221; bei uns im Antiquariat.
Karten für 5€ im Vorverkauf oder an der Abendkasse
illi Oehlmann

 
 
 
 
 
 
 
 
 Photo: J.Jürgens
 
aus dem Inhalt:
Am Ufer des Ochotskischen Meers leben die Niwchen, ein Volk  von Fischern
und Robbenjägern. Der halbwüchsige Kirisk darf zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Weihnachtslesung im Advent</h2>
<h3>Am Freitag, dem 10.Dezember um 19Uhr30 liest Illi Oehlmann den anrührenden Text von Tschingis Aitmatow &#8220;Der Junge und das Meer&#8221; bei uns im Antiquariat.<br />
Karten für 5€ im Vorverkauf oder an der Abendkasse</h3>
<p>illi Oehlmann</p>
<h3><img class="alignleft size-medium wp-image-388" title="illi-oehlmann1" src="http://antiquariat-gebecke.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/illi-oehlmann1-200x300.jpg" alt="illi-oehlmann1" width="200" height="300" /></h3>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> Photo: J.Jürgens</p>
<p> </p>
<p>aus dem Inhalt:<br />
Am Ufer des Ochotskischen Meers leben die Niwchen, ein Volk  von Fischern<br />
und Robbenjägern. Der halbwüchsige Kirisk darf zum ersten Mal mit aufs<br />
Meer hinausfahren und an einer Robbenjagd teilnehmen. Nach alter Tradition<br />
soll er auf dieser Fahrt sein Jägerhandwerk erlernen und mit dem Meer<br />
vertraut werden. Begleitet wird er von seinem Vater, vom Onkel und von<br />
Organ, einem weisen Greis. Als sich das Boot im dichten Nebel verirrt,<br />
wird aus der Weihe ein lebensgefährliches Abenteuer. Die drei erfahrenen<br />
Männer greifen zum äußersten Mittel, um dem Jungen das Überleben zu<br />
ermöglichen.</p>
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		</item>
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		<title>Kinderbuchvorstellung</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 15:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Neues Buch im Verlag Friedrich Jürgens
Am Nikolaustag stellten wir unser erstes Kinderbuch vor. Elisa Gad, die nicht nur das phantasievolle Buch schrieb, sondern auch für die poetischen Illustrationen verantwortlich zeichnete, stellte gemeinsam mit der Schauspielerin Susanne Rösch ( Nordharzer Städtebundtheater ), ihr Buch „Ville Vollmilch“ vor. Mit soviel Andrang hatten wir nicht gerechnet. Das Antiquariat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Neues Buch im Verlag Friedrich Jürgens</h2>
<h3 style="text-align: justify;">Am Nikolaustag stellten wir unser erstes Kinderbuch vor. Elisa Gad, die nicht nur das phantasievolle Buch schrieb, sondern auch für die poetischen Illustrationen verantwortlich zeichnete, stellte gemeinsam mit der Schauspielerin Susanne Rösch ( Nordharzer Städtebundtheater ), ihr Buch „Ville Vollmilch“ vor. Mit soviel Andrang hatten wir nicht gerechnet. Das Antiquariat platzte aus allen Nähten. Jeder freie Flecken wurde genutzt. Man stand, saß oder hockte auf dem Teppich. Was will der Verleger also mehr? Die kurzweilige, humorvolle in Szene Setzung des Buches wurde ein voller Erfolg, dank der talentierten Darstellung der Autorin und der professionellen Unterstützung seitens des Theaters. Für Kindereinrichtungen und anderweitig Interessierte: Die Lesung kann für einen Unkostenbeitrag von 100€ gebucht werden.</h3>
<h3 style="margin-bottom: 0cm;">Ein Isländisches Märchen in einer limitierten Auflage von 500 Exemplaren.</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bild des Verlegers Jens Jürgens und der Autorin Elisa Gad</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img class="alignleft size-medium wp-image-376" title="bs30_31-01-09_248" src="http://antiquariat-gebecke.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/bs30_31-01-09_248-300x200.jpg" alt="bs30_31-01-09_248" width="300" height="200" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>weihnachtliches Theaterstück im Wipertihof in Quedlinburg</title>
		<link>http://antiquariat-gebecke.de/blog/?p=368</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 14:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lokale Kulturtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Harry&#8217;s Christmas, ein Monodram von Steven Berkoff
Er kann’s nicht lassen, und das ist gut so. Arnold Hofheinz, Schauspieler am Nordharzer Städtebundtheater, sucht mal wieder andere, altbekannte Spielstätten auf. Seit dem 24. November spielt er unter der Regie von Sebastian Wirnitzer im Wipertihof das Ein-Personenstück Harry&#8217;s Christmas. Ein Abend der einem noch lange im Gedächtnis bleiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Harry&#8217;s Christmas, ein Monodram von Steven Berkoff</h2>
<h3 style="margin-bottom: 0cm;">Er kann’s nicht lassen, und das ist gut so. Arnold Hofheinz, Schauspieler am Nordharzer Städtebundtheater, sucht mal wieder andere, altbekannte Spielstätten auf. Seit dem 24. November spielt er unter der Regie von Sebastian Wirnitzer im Wipertihof das Ein-Personenstück Harry&#8217;s Christmas. Ein Abend der einem noch lange im Gedächtnis bleiben wird, nicht nur weil die Thematik sich nicht nur um das Wiegenfest rankt, sondern gerade auch, weil er die Tragik der Geschichte mit großem Können den Zuschauern näher bringt. So nah, daß es für winterliche Tage beinahe weh tut. Aber so muß Schauspielkunst sein.</h3>
<h3 style="margin-bottom: 0cm;">Weitere Termine sind der 15./19./ und 26. Dezember. Jeweils um 19Uhr30</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://www.harztheater.de/harryschristmas">http://www.harztheater.de/harryschristmas</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Inselmärchen</title>
		<link>http://antiquariat-gebecke.de/blog/?p=343</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 16:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstes Kinderbuch im Verlag Friedrich Jürgens
Elisa Gad &#8221; Ville Vollmich&#8221;  Ein Inselmärchen A4  32.Seiten, 17.95 € Verlag Friedrich Jürgens, Quedlinburg

 
 
 
Über das Buch: Die Geschichte erzählt von drei isländischen Brüdern, die sich auf ein  spektakuläres Abenteuer am obersten Zipfel der Welt machen. Auf ihrer Reise  lernen sie ein außergewöhnliches Pferd kennen. Sein Name ist Ville Vollmilch und  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Erstes Kinderbuch im Verlag Friedrich Jürgens</h2>
<h3>Elisa Gad &#8221; Ville Vollmich&#8221;  Ein Inselmärchen A4  32.Seiten, 17.95 € Verlag Friedrich Jürgens, Quedlinburg</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-346" title="ville-vollmilch_titel1" src="http://antiquariat-gebecke.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/ville-vollmilch_titel1-300x209.jpg" alt="ville-vollmilch_titel1" width="300" height="209" /></p>
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<h3>Über das Buch: Die Geschichte erzählt von drei isländischen Brüdern, die sich auf ein  spektakuläres Abenteuer am obersten Zipfel der Welt machen. Auf ihrer Reise  lernen sie ein außergewöhnliches Pferd kennen. Sein Name ist Ville Vollmilch und  es lebt in einer wundersamen Kokosnuss. Mit Villes Hilfe besuchen sie die  Inuitkinder im eisigen Grönland &#8230;</h3>
<h3>Über die Autorin: Elisa Gad wurde 1987 in Quedlinburg geboren. Nach ihrem Abitur lebte sie ein Jahr lang als Au Pair auf Island. &#8220;Dort habe ich den drei Jungs immer wieder Geschichten  erzählt und wir sind gemeinsam in unserer Phantasie an ferne Orte gereist.&#8221; so die Autorin. Dabei  entstand die Idee zu Ville Vollmilch. Neben dem Text sind auch die Illustrationen von Elisa Gad. Sie entstanden auf Island, teilweise später in Deutschland.</h3>
<h3><img class="aligncenter size-medium wp-image-359" title="elisa-gad21" src="http://antiquariat-gebecke.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/elisa-gad21-209x300.jpg" alt="elisa-gad21" width="209" height="300" /></h3>
<p>Photo: J.Jürgens</p>
<h3>Die Buchpremiere findet am Montag den 6. Dezember 2010 in der Buchhandlung Gebecke statt. Es liest zusammen mit der Autorin, die Schauspielerin am Nordharzer Städtebundtheater Susanne Rösch. Der Beginn ist 19.30 und der Eintritt ist frei</h3>
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		<title>Hannes Jaenicke in der Blasiikirche</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 14:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier Leuchtende Veranstaltungen zur Adventszeit
Den Anfang macht ein Abend mit Hannes Jaenicke. Am Dienstag den 30. November ist er bei uns zu Gast und wird sein Buch &#8220;Wut allein reicht nicht&#8221; vorstellen.

Photo. J.Jürgens
Hannes Jaenicke weiß, dass Wut allein nicht reicht, um die Welt zu verbessern, aber sie ist ein Anfang. Sie ist der Beginn eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Vier Leuchtende Veranstaltungen zur Adventszeit</h2>
<h3>Den Anfang macht ein Abend mit Hannes Jaenicke. Am Dienstag den 30. November ist er bei uns zu Gast und wird sein Buch &#8220;Wut allein reicht nicht&#8221; vorstellen.</h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-332" title="hannes-jaenicke" src="http://antiquariat-gebecke.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/hannes-jaenicke2-220x300.jpg" alt="hannes-jaenicke" width="220" height="300" /></p>
<p>Photo. J.Jürgens</p>
<h3 style="text-align: justify;">Hannes Jaenicke weiß, dass Wut allein nicht reicht, um die Welt zu verbessern, aber sie ist ein Anfang. Sie ist der Beginn eines Umwelt- und Klimaschutzprogramms, das hilft, die Erde vor uns Menschen und unserer Ausbeutung und Zerstörung zu schützen. Nach dem Riesenerfolg der Sendungen &#8220;Im Einsatz für&#8230; &#8221; im ZDF deckt Hannes Jaenicke in diesem Buch auf, welcher Umweltkrimi tagtäglich auf dieser Welt gedreht wird: das Aussterben von unzähligen Tierarten, die Zerstörung des Klimas und damit das Ende der Erde, wie wir sie kennen.</p>
<p>Hannes Jaenicke, in Frankfurt am Main geboren, absolvierte seine schauspielerische Ausbildung u.a. am Max-Reinhard-Seminar in Wien und spielte am Burgtheater, bei den Salzburger Festspielen und am Schauspiel Köln. Es folgten unzählige Kino- &amp; TV-Filme, oft Krimis. Neben seinen internationalen Filmproduktionen tritt Hannes Jaenicke als Drehbuchautor und als Hörbuchsprecher in Erscheinung. Er liest unter anderem in der BRIGITTE Hörbuch-Edition „Starke Stimmen.<br />
Die Krimis“ den Politthriller „Ghost“ von Robert Harris. Privat engagiert er sich stark für verschiedene Themen aus den Bereichen Tier- und Umweltschutz.<br />
<a href="http://www.wut-allein-reicht-nicht.de/" target="_blank">http://www.wut-allein-reicht-nicht.de/</a></h3>
<h3>Dienstag, den 30. November 2010<br />
Buchvorstellung und Diskussion<br />
Hannes Jaenicke<br />
„Wut allein Reicht nicht“<br />
Gütersloher Verlagsanstalt<br />
19Uhr30 in der Blasiikirche in Quedlinburg<br />
Eintritt 10 €</h3>
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		<title>&#8220;Zwei nette, kleine Damen auf dem Weg nach Norden&#8221; von Pierre Notte</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 15:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Theaterrezensionen v. Theodor Einspruch]]></category>

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		<description><![CDATA[Leben  nach dem Tod
Am 1. Oktober startete in der ausverkauften neuen Bühne von Quedlinburg die Spielzeit 2010/11 des Schauspiels am Nordharzer Städtebundtheater mit einem Stück von Pierre Notte: „Zwei nette kleine Damen auf dem Weg nach Norden“ Sterben weist Fragen auf. Immer ! Vor allen Dingen bei den Hinterbliebenen. Fragen nach dem eigenen Leben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: left;">Leben  nach dem Tod</h2>
<h3 style="text-align: justify;">Am 1. Oktober startete in der ausverkauften neuen Bühne von Quedlinburg die Spielzeit 2010/11 des Schauspiels am Nordharzer Städtebundtheater mit einem Stück von Pierre Notte: „Zwei nette kleine Damen auf dem Weg nach Norden“ Sterben weist Fragen auf. Immer ! Vor allen Dingen bei den Hinterbliebenen. Fragen nach dem eigenen Leben. Darauf Antworten zu finden, ist nicht leicht; bisweilen sogar quälend für die eigene Seele. Im Endeffekt aber erhellend. Es ist sehr dunkel in der Aussegnungshalle, als sich Bernadette und Annette begegnen, um Abschied von der Mutter zu nehmen, die es wagte, sich mit 82 Jahren aus dem Staub zu machen, um genau zu dem zu werden. Da stehen sie nun, die zwei Weisen, die nicht mehr ganz taufrischen Schwestern, im Fahrstuhl auf dem Weg zwischen Himmel und Hölle, eingezwängt in ihre Gedankenwelt, die sich im Niemandsland eigener Reflexionen befindet. Als Gabe bringt man ihnen die Überreste der Mutter in einer Urne im monochromen Ambiente dar. ( Famos die nutzbare Ausstattung der Bühne von Friederike Baer!). Was nun? Wohin damit? Unter der Regie von Ulrich Schwarz begeben sich die Geschwister auf einen Ritt ins Gewisse, denn beim Leichenschmaus macht es plötzlich „Kling“! Es geht ein Licht auf und es kommt Farbe ins Spiel. Rot behütet, spielt Julia Siebenschuh die jüngere Bernadette, die ihre sozialistischen Ideale noch nicht begraben hat, mit einer entwaffnenden Offenheit. Hart und zärtlich zugleich. Illi Oehlmann als Annette lüftet den Schleier und wandelt sich äußerst gekonnt vom späten Mädchen zur zügellosen Frau. Zwei Vollblutschauspielerinnen, die Ihren Rollen die nötige  Gestalt verleihen im Wandel und Zueinander der jeweiligen Persönlichkeit, ohne in’s Karikaturistische abzurutschen.  Was nicht einfach ist, wenn man bedenkt, daß das Stück für zwei ältere Damen geschrieben ist, die kurz vor ihrem eigenen Ableben stehen. Und da haben wir auch schon das Problem. Die zwei Protagonistinnen stehen für den Zuschauer nämlich mitten im Leben und nicht etwa am Rande. Wenn beide das „Fahrgestell“ eines jungen Hüpfers begutachten, ist das deshalb nur mäßig witzig. Obwohl Illi Oehlmann eine hinreißend beschwipste Dame gibt, die sich endlich einmal an das andere Geschlecht herantraut und Julia Siebenschuh das Mitleid der Zuschauer sicher hat im Spiegel der eigenen, verschwommenen Erkenntnis, wohl nicht mehr die Jüngste zu sein. Ein Perspektivwechsel ist aus diesem Grund notwendig. Das Hin zum Hier und Jetzt, was die Schwermut des Programmheftes wiederum tüchtig mildert. Wie schon im Vorfeld geht es auf einer Tour de Force an die verschiedenen Friedhöfe an der Somme in Nordfrankreich. Erinnerungen werden wachgerufen, die für beide von elementarem Gehalt sind. In der Aufarbeitung wird geflucht, geschrieen, verklärt und Verdrängtes offen gelegt. Alles kulminierend in einer Art Eifersuchtsduell sowie bei eindringlichen Gesangsdarbietungen, welche mit gehöriger Verve vorgetragen werden. Diese schwierigen Passagen meistern die Damen bravourös. Ein großes Kompliment gebührt hierbei Martin Orth, der mit seinen beeindruckenden Chansonkompositionen den Abend am Klavier begleitet. In eleganten Szenenwechseln gelingt der Spagat zwischen Tragik, Komik und Ernst mehr als passabel, wobei die Tiefen der jeweiligen Couleur mit einem Mehr an Probenzeit sicherlich hätten besser ausgelotet werden können. Stattdessen rempelt man sich frohen Mutes ungebremst durch die engen Straßen der Geburtstadt des Autors – immer nah am Schleudertrauma – daß es nur so rracht. Doch diese Picknickfahrt im Rausch hat so ihre Tücken. Eine Reise zu sich selbst im Aufbrechen verschorfter Wunden und der Entpuppung versunkener Gefühle wird in Angriff genommen, um nach langer Suche im Abendrot des Tages, unter bekannten Pappeln eines Gottesackers endlich fündig zu werden, damit sich vereint, was sich einmal geliebt hat. Da geht das Herz auf. Ein Licht am Ende des Tunnels? Es sind die großen Themen der Literatur. Das alles ist spannend und bisweilen märchenhaft inszeniert. Ab und an fungiert dabei ein leichenblasses Faktotum ( Christoph Kotzian ) in Manier eines Mitgliedes der Adams-Familie, als stummer Zuträger recht amüsant in manchem Bild und obendrein auch noch geräuschvoll als Untermalung der Handlung. Aber wo will man denn eigentlich hin? Das wissen die beiden netten Damen eigentlich auch nicht so recht und finden sich deshalb unversehens an der Klippe zwischen Leben und Tod wieder. Da schreien die Möwen laut am Ärmelkanal. Weshalb es nur eines gibt: Fuß auf das Gas, und das Leben genießen, denn der Tod kommt sowieso. Irgendwann. Daran hat sich auch nach dem kurzweiligen Abend nichts geändert.</h3>
<h3 style="text-align: justify;">    Theodor Einspruch</h3>
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		<title>Brühlfest: Zauber der Bäume</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 13:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[sonstige Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneut versammelten sich im Juni wieder viele Künstler und Enthusiasten zum alljährlichen Brühlfest „Zauber der Bäume“ in Quedlinburg. Unter dem Zitat: „Der rechte Ring ist nicht erweislich“ aus Lessings „Nathan der Weise“ wurde den Religionen und Kulturen viel Platz eingeräumt. Wir hatten uns dem Judentum verschrieben. In und unter Zelten hielten wir „Schoen Shabbes mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erneut versammelten sich im Juni wieder viele Künstler und Enthusiasten zum alljährlichen Brühlfest „Zauber der Bäume“ in Quedlinburg. Unter dem Zitat: „Der rechte Ring ist nicht erweislich“ aus Lessings „Nathan der Weise“ wurde den Religionen und Kulturen viel Platz eingeräumt. Wir hatten uns dem Judentum verschrieben. In und unter Zelten hielten wir „Schoen Shabbes mit die Gojes“ ( eigentlich Gut Shabbes, aber mit Nichtjuden ändert sich auch der Gruß ) Leider hatte Petrus da wenig Humor, denn es nieselte und regnete im Minutentakt, was der Feierlichkeit natürlich etwas abträglich wurde. Wir hielten trotzdem durch. Bei Sonne kann schließlich jeder. Für alle Beteiligten war es ein enormes und sehr würdevolles Erlebnis, dass noch lange in unserem Gedächtnis bleiben wird.<br />
Hier finden sie die Bilder <a href="http://gebecke.com/joomla/index.php?option=com_joomgallery&amp;func=viewcategory&amp;catid=6&amp;Itemid=78&amp;eb7ff112cd78ffc9984eb62f93e462ff=97a9f57e65bcbe9a88e3a5fa2031447d">http://gebecke.com/joomla/index.php?option=com_joomgallery&amp;func=viewcategory&amp;catid=6&amp;Itemid=78&amp;eb7ff112cd78ffc9984eb62f93e462ff=97a9f57e65bcbe9a88e3a5fa2031447d</a></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-314" title="zi" src="http://antiquariat-gebecke.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/zi-300x199.jpg" alt="zi" width="300" height="199" /><br />
Wir danken den folgenden Beteiligten: Jeany Braune, Claudia Dippe, Mirko Glimm, Stefan Helmholz, Annette Jürgens, Gustav Shlomo Schlegel, Jens Jürgens, Leo Lehmann, Anita Schael, Conrad Seidlitz, David Seidlitz, Susanne Szibora Seidlitz, Jürgen Strugalla, Stefanie Unger, Beate Weiß  und Bärbel Weiß</p>
<p>Ihre Buchhandlung Gebecke</p>
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